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Peter JacobsUnser langjähriger Crew- und Ehren-Crew-Chef

Peter Jacobs

hat am 21. März seine letzte große Reise angetreten.

Nach seiner Berufsausbildung zum Bau- und Möbeltischler kam Peter am 1.8.1957 zur Grundausbildung 1. SSTA in Wilhelmshaven.

Es folgten:

A-Lehrgang 2. SSTA in Glücksburg-Meierwik, ab 1.4.1958 bis zum 30.9.1958

1. Geleitgeschwader „Brummer“, Cuxhaven, vom 1.10.1958 bis 1.04.1959

Marine-Dienststaffel und Seenotstaffel, Kiel-Wik und vom 2.4.1959 bis 30.9.1959
B-Lehrgang 2. SSTA, Glücksburg-Meierwik.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Oktober/November 1959 im MStp Kdo Borkum und im 4. MAUSB Bataillon Brake ging es für ein viertel Jahr zum 2. Landungsgeschwader „Otter“ in Wilhelmshaven.

Vom 1.4.1960 bis zum 14.7.1965 war er mit Unterbrechungen für Lehrgang M.U.S., Plön und abgeordnet auf Bundeswehrfachschule Kiel, GM I, II, III Lehrgang auf Segelschulschiff „Gorch Fock“ stationiert.

Vom 15.- 31.7.1965 MStp Kdo, Kiel-Wik. Später folgten noch verschiedene MOB-Übungen, 1989 auf dem Troßschiff „Eifel“ und 1992, 1996 und 1998 auf dem Troßschiff „Rhön“

Marinelaufbahn:

01.02.1958 Beförderung zum Gefreiten
01.08.1959 Beförderung zum Obergefreiten
01.03.1960 Beförderung zum Hauptgefreiten
19.06.1989 Beförderung zum Maat der Reserve.

Nach seiner Bundeswehrzeit war Peter Jacobs als Zivilbediensteter auf dem Troßschiff „Rhön“ bis zu seinem Ruhestand tätig. In seiner Freizeit hielt er sich gerne in der Natur auf, fand hier vielfältige Aufgaben und arbeite gerne in Wald und Garten.

1987 lud er ehemalige Gorch-Fock-Kameraden nach Kiel ein und gründete mit ihnen eine Bordkameradschaft. Seit dem kümmerte er sich aufopferungsvoll um die Kameradschaftspflege und wurde nach seinem Berufsleben zum Crew-Chef ernannt. Durch gesundheitliche Einschränkungen legte er sein Amt 2015 nieder und wurde zum Ehren-Crew-Chef der Bordkameradschaft.

Wir haben ihn als echten Kameraden kennengelernt - unsere Gedanke sind bei seinen Angehörigen.

Nachruf Peter Jacobs

 

"Gorch Fock" in Funchal

Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" befindet sich in Madeira

 

Gorch Fock | Bucht von Funchal | Bernhard GorholtFUNCHAL/Bundesmarine (cl) Vom 2. bis zum 7. Oktober kommt die "Gorch Fock" im Laufe ihrer 168. Ausbildungsreise auch nach Madeira. Der erste Teil der Reise ging mit knapp 30 angehenden Sanitätsoffizieren in die schottische See. Geführt wird Deutschlands schwimmender Botschafter von Kommandant Kapitän zur See Nils Brandt.

Erste Nacht in der Hängematte

Nach den vielen neuen Eindrücken und Anforderungen ist es gut, dass in der ersten Nacht an Bord die See im Kattegat ruhig bleibt. "„Die Hängematte hat nur ganz leicht geschaukelt“", berichtet Matrose Sanitätsoffizieranwärter Johannes Schmidt. Der eingeschiffte Meteorologe Klaus Herbig sieht allerdings für die nächsten Tage im Skagerrak sieben Windstärken und mehrere Meter Wellenhöhe kommen.

Auf Seewache und in den verschiedenen Unterrichten lernen die angehenden Sanitätsoffiziere der Marine was es heißt, zur See zu fahren und dabei Wind und Wellen zu trotzen. Zudem erhalten sie einen Einblick in den Sanitätsdienst an Bord.

„Manche haben ganz schön mit Seekrankheit zu kämpfen“, beschreibt Hauptgefreiter(Sanitätsoffizieranwärter) Julia Frey die Situation unter ihren Kameradinnen und Kameraden am dritten Tag. „Aber trotzdem beißen sie sich durch.“ In der Tat sieht man einigen im Skagerrak, nach einer Nacht mit sieben Windstärken und zwei Metern Wellenhöhe, die Übel- und Müdigkeit an. Aber niemand lässt sich unterkriegen.

„Medizin zur See“

Im Tagesdienst stehen Wache, etwa mit Segel setzen oder bergen, Dienst auf verschiedenen Posten oder die Unterrichte auf dem Plan. Flottillenarzt Dr. Dr. Margit C. Kollenda gibt aus der Sicht der Schiffsärztin einen Überblick über den Sanitätsdienst an Bord. „Schiffsarzt ist auch deshalb ein so hochinteressanter Dienstposten, weil man verschiedene Behandlungen aus dem gesamten Spektrum der Medizin durchführt“, erläutert die erfahrene Notfallmedizinerin. Dabei stehen alle Arten der medizinischen Grundversorgung, besonders allgemeinmedizinische, chirurgische und orthopädische Behandlungen, im Vordergrund.

In Lehrgängen zum Taucherarzt, Fliegerarzt, in Zahnmedizin, Telemedizin oder Tropenmedizin werden zusätzliche Kenntnisse erworben. Ein Schiffsarzt ist darüber hinaus präventiv–medizinisch tätig: Impfungen, regelmäßige Begutachtungen zur Borddienstverwendungsfähigkeit der Besatzungsmitglieder und Hygieneüberwachung von Kombüse, Proviant und Unterkunft. Er ist daneben, natürlich unter Wahrung der Schweigepflicht gegenüber seinen Patienten, enger Berater des Kommandanten in allen medizinischen und sanitätsdienstlichen Belangen. Und nicht zuletzt ist der Schiffsarzt auch für die regelmäßige Sanitätsausbildung der Besatzungsangehörigen verantwortlich.

Verschiedene Nationen auf der „Gorch Fock“

Im zweiten Abschnitt der AAR wird dann das Gros der Crew in zwei weiteren Törns von je etwa 110 Kadetten eingeschifft. Für den zweiten Törn geht es nach einer Segelvorausbildung im Hafen von Dublin über Funchal auf der Insel Madeira ins südspanische Cadiz. Der dritte und letzte Törn geht nach der Segelvorausbildung in Cadiz wieder auf Heimatkurs. Auf der Basis bilateraler Verträge sind wie üblich mehrere Kadetten anderer Nationen, beispielsweise aus Algerien, dem Libanon und aus Frankreich, in die Crew integriert, um ihre Ausbildung zum Marineoffizier zu erhalten.

Quelle: Madeira Magazin
Fotos: Nachstehende Fotos wurden uns dankenswerter Weise von Bernhard Gorholt zur Verfügung gestellt.
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Peter Jacobs zum Ehren-Crew-Chef

Am vergangen Donnerstag, den 23. Juli 2015 wurde unser bisheriger Crew-Chef Peter Jacobs zum Ehren-Crew-Chef ernannt. Die Vorstandsmitglieder Hermann Dirkes und Guido Oeltermann überreichten dem langjährigen 1. Crew-Chef der Bordkameradschaft ehem. Stammbesatzung SSS "Gorch Fock“ die Ehrenurkunde in Wilhelmshaven.
Mit von der Partie Ehefrau Walburga und Klaus-Peter Hoffstetter.

Uebergabe Ehrenurkunde

 

 

"Gorch Fock" startet zur Herbstreise

Das Segelschulschiff der Marine verlässt Kiel zur 168. Auslandsausbildungsreise

Am Montag, den 24. August 2015, wird das Segelschulschiff "Gorch Fock" um 10 Uhr ihren Heimathafen Kiel verlassen und zur 168. Auslandsausbildungsreise (AAR) aufbrechen. Mit knapp 30 Offizieranwärtern und -anwärterinnen für den Sanitätsdienst an Bord sticht der weiße Dreimaster unter dem Kommando von Kapitän zur See Nils Brandt (49) in See und nimmt Kurs auf die Nordsee.

Gorch Fock AuslaufenDie seemännische Grundausbildung für die Kadetten der Offizieranwärter-Crew VII/2015 an Bord des Segelschulschiffes wird in drei Abschnitten, sogenannten Törns stattfinden. Im ersten Törn sind zunächst die angehenden Sanitätsoffiziere an Bord. Da deren akademische Ausbildung bereits Anfang Oktober beginnt, erhalten sie ein relativ kurzes Praktikum an Bord. Bereits in der irischen Hauptstadt Dublin, der ersten Station der Reise, werden sie das Schiff wieder verlassen. Im weiteren Verlauf der Reise wird dann das Gros der Crew VII/2015 in zwei weiteren Törns von je etwa 110 Kadetten eingeschifft. Für den zweiten Törn geht es nach einer Segelvorausbildung im Hafen von Dublin über Funchal auf der Insel Madeira ins südspanische Cadiz. Für den dritten und letzten Törn geht es nach der Segelvorausbildung in Cadiz wieder auf Heimatkurs, der aber noch einen Aufenthalt im britischen Dartmouth enthält. Auf der Basis bilateraler Verträge sind wie üblich mehrere Kadetten anderer Nationen, beispielsweise aus Algerien, dem Libanon und aus Frankreich, in die Crew integriert, um ihre Ausbildung zum Marineoffizier zu erhalten.

Am Ende der Reise wird die "Gorch Fock" nicht wie üblich in Kiel zurück erwartet. Bereits in den letzten Novembertagen wird sie Wilhelmshaven ansteuern und die Offizieranwärter dort ausschiffen. Im Anschluss wird die Bark in eine noch zu benennende Werft verlegen und in der ersten Jahreshälfte 2016 eine planmäßige Werftzeit absolvieren. Im Heimathafen Kiel wird das Segelschulschiff der Marine im Sommer 2016 zurück erwartet.

 

 

Gorch-Fock-Magazin Ausgabe 10

Gorch-Fock-Magazin Ausgabe 10Die 10. Ausgabe des beliebten "Gorch Fock"-Magazins der Bordkameradschaft ehemalige Stammbesatzung Segelschulschiff "Gorch Fock" ist gedruckt und wurde den Mitgliedern der Kameradschaft kostenlos zugeschickt.

Auf 60 Seiten gibt es eine Fülle von Informationen, redaktionell gegliedert in die Böcke "Aus der Bordkameradschaft", "Rund um die Gorch Fock", "Deutsche Marine", "Maritimes", "Deutscher Marinebund" und "Nostalgisches". 

Hier eine kleine Themenauswahl:

Ein Leben für die Seefahrt und Three cheers for the Captain (zum 90. Geburtstag von Kapitän Hans Freiherr von Stackelberg) – Leben auf Gorch Fock schweißt zusammen–Frische Garderobe für die „Gorch Fock“Großseglertreffen auf den Kanaren –Wachwechsel auf der „Gorch Fock“– Erster weiblicher Toppsgast auf der „Gorch Fock“ – Letzte Begegnung mit Fregatte „Niedersachsen“ – Wechsel an der Marine-Spitze – Kieler Woche 2014 – Windjammertreffen in Esbjerg Dänemark – Klipper “Orchid” für den Oman – Das Marine-Ehrenmal – „Gorch-Fock“-Fußballmannschaft im Binnenland (vor 50 Jahren) – Unfälle auf „Gorch Fock“ (ein Zeitzeuge berichtet)  – Taufrede „Gorch Fock I“ (1938)– Die Schwesterschiffe der „Gorch Fock“ – Äquatortaufrede „Pamir“ 1957.

In der Rätselecke befindet sich  das nicht nur bei Kindern beliebte Fehlersuchbilder. Zweimal dasselbe und doch nicht das Gleiche!  „Finde die 10 Fehler auf diesem Gorch-Fock-Bild“ lautet das Motto. Ein Kreuzwortsätsel bei dem man einen Begriff von Bord des Segelschulschiffes finden muss bietet sogar die Möglichkeit, einen original Gorch-Fock-Block zu gewinnen.

Damit nicht genug, gibt es noch einen Jahreskalender mit vier Ansichtskarten vom Segelschulschiff als Zugabe!

Auch wenn man nicht Mitglied der Bordkameradschaft ist, kann man das Goch-Fock-Magazin der Bordkameradschaft erhalten. Gegen eine Spende von 5,00 Euro  an die Kameradschaftskasse wird es kostenfrei zugeschickt. Bei Interesse können Sie es hier formlos per E-Mail zu bestellen, wir teilen Ihnen dann den Ablauf mit.

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